Nina Warken erneut im Dialog mit Zahnärzteschaft Baden-Württemberg

Christdemokraten bereiten sich auf Landtagswahl vor

Beim zweitägigen Landesparteitag der CDU Baden-Württemberg Anfang Dezember in Heidelberg, verabschiedeten die Delegierten das Programm für die Landtagswahl 2026. Landeschef Manuel Hagel wurde am Freitag mit großer Mehrheit im Amt bestätigt.

Inhaltlich rückten zahlreiche wirtschafts- und innovationspolitische Vorhaben in den Fokus. Ziel der Partei ist es, den Strukturwandel im Land aktiv zu gestalten und den Verlust von Arbeitsplätzen etwa in der Automobilindustrie abzufedern. Außerdem sprach sich die Partei dafür aus, Smartphones aus den Schulen des Landes zu verbannen – unter dem Leitmotiv „Buch und Konzentration statt TikTok“. Eine umfassende Verwaltungsreform ist ebenfalls Teil des Programms: Innerhalb von fünf Jahren soll die Zahl der Landesbeamtinnen und -beamten um zehn Prozent sinken, vor allem über nicht nachbesetzte Pensionierungen.

Für Aufmerksamkeit sorgte am Samstag CSU-Chef Markus Söder, der als besonderer Gast auftrat. In seiner Rede am Vortag hatte Hagel zudem die AfD als politischen Hauptkonkurrenten bezeichnet und die CDU als „Bollwerk der Freiheit“ positioniert. Begleitet wurde der Parteitag zeitweise von Protestaktionen; sieben Demonstrierende blockierten kurzzeitig die Zufahrt zur Tiefgarage. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken nutzte ihren Aufenthalt für ein kurzes Gespräch mit der Zahnärzteschaft Baden-Württemberg – bereits das dritte Treffen in diesem Jahr.

Vertreterinnen und Vertreter der zahnärztlichen Selbstverwaltung suchten in Heidelberg aktiv das Gespräch. Mit Dr. Hans Hugo Wilms und ZÄ Sylvie Huber, beide Vorstandsreferenten der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) Baden-Württemberg und zuständig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit, sowie Cornelia Schwarz, Leiterin des Informationszentrums Zahn- und Mundgesundheit (IZZ), war die Zahnärzteschaft vor Ort gut sichtbar vertreten. In zahlreichen Begegnungen standen unterschiedliche gesundheitspolitische Anliegen im Mittelpunkt.

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