Zahnärzteschaft im Gespräch mit Landespolitik

SPD stellte sich in Ulm für die Landtagswahl auf

Beim Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg Mitte November in der Ulmer Donauhalle rückte die Vorbereitung auf die Landtagswahl 2026 in den Mittelpunkt. In den aktuellen Umfragen liegt die Partei derzeit hinter CDU, AfD und den Grünen.

Entsprechend deutlich war der Appell des Landesvorsitzenden Andreas Stoch, der in seiner Rede betonte, die SPD wolle verlässlich an der Seite der Menschen stehen, die unter steigenden Lebenshaltungskosten, einem angespannten Wohnungsmarkt und einer zunehmenden Unsicherheit im Gesundheits- und Bildungswesen litten. Unterstützung erhielt Stoch vom Bundesparteivorsitzenden und Vizekanzler Lars Klingbeil, der am Mittag zu den Delegierten sprach.

Auch Vertreterinnen und Vertreter der zahnärztlichen Selbstverwaltung nutzten den Parteitag intensiv für den Dialog. Mit Dr. Bert Bauder, stellvertretendem Präsidenten der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg, Dr. Hans Hugo Wilms, Vorstandsreferent der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, sowie ZÄ Sylvie Huber, zuständig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit der KZV BW, und Cornelia Schwarz, Leiterin des Informationszentrums Zahn- und Mundgesundheit (IZZ), war die Zahnärzteschaft in Ulm sichtbar präsent.

In den politischen Gesprächen standen zentrale berufspolitische Themen im Vordergrund. Dazu zählten die Zukunft der Selbstverwaltung, die Finanzierung einer flächendeckenden zahnmedizinischen Versorgung sowie Fragen rund um die geplante Reform des zahnärztlichen Versorgungswerks. Für die zahnärztlichen Körperschaften bleibt der Austausch mit den Landtagsparteien ein wichtiger Baustein, um die Rahmenbedingungen für die Patientinnen- und Patientenversorgung sowie die freiberufliche Berufsausübung der Zahnärzteschaft frühzeitig im politischen Prozess zu verankern.

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