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Die Zahnärzteschaft aus Baden-Württemberg will die notwendige Impfkampagne des Landes aktiv unterstützen. „Nicht alle, aber viele Zahnärztinnen und Zahnärzte werden schnell in der Lage sein, den Menschen mit Impfungen zu helfen», sagt LZK-Präsident Dr. Torsten Tomppert und verweist auf die bereits Ende des letzten Jahres an das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg übermittelte Liste mit über 600 freiwilligen Zahnärztinnen und Zahnärzten, die gegenüber der KZV BW und LZK BW ihre Bereitschaft zur Mithilfe in den Impfzentren des Landes erklärt haben. Wichtig sei nun, dass die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden und auch ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehe.

Da Impfen bislang eine rein ärztliche und keine zahnärztliche Leistung ist, müssen für Impfungen durch die Zahnärzteschaft schnellstmöglich organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden. Gesetzgeber und Versicherungsträger sind daher aufgerufen, die notwendige Rechts- sicherheit zu schaffen, die sich bei Impfungen durch Zahnärzte*innen stellen.

„Wir hoffen, dass der Bund den einstimmigen Beschluss der Bund-Länder-Konferenz schnellst- möglich umsetzt und die rechtlichen Voraussetzungen im SGB V für Covid-19-Schutzimpfungen durch Zahnärztinnen und Zahnärzte schafft“, betont KZV-Vorstandsvorsitzende Dr. Ute Maier. „Die baden-württembergischen Zahnärztinnen und Zahnärzte wollen ihrer Verantwortung als medizinischer Heilberuf für die Gesundheitsfürsorge im Land gerecht werden und in der Corona- Pandemie Impfungen durchführen“, bekräftigt Dr. Torsten Tomppert das Ansinnen.

Die Bereitschaft, die Impfkampagne des Landes zu unterstützen, hat die baden-württembergische Zahnärzteschaft seit Beginn der Pandemie mehrmals gegenüber dem Sozialministerium bekräftigt. „Wir begrüßen die Initiative des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg mit großem Nachdruck, erfolgreich an der Schaffung einer Rechtsgrundlage auf Bundesebene mitgewirkt zu haben“, so der LZK-Präsident.

Die Zahnärzteschaft im Land stellt gerne zusätzliche Impfkapazitäten zur Verfügung, um gemein- sam aus der Pandemiesituation herauszukommen. „Unsere Zahnärztinnen und Zahnärzte sind mit ihrer medizinischen Ausbildung nicht nur in der Lage, Impfungen durchzuführen und die Patienten aufzuklären, sie sind auch in großer Zahl bereit dazu,“ betont KZV-Vorstandsvorsitzende Dr. Ute Maier. (am/cos)

Hintergrund:
Beim Bund-Länder-Krisentreffen am Donnerstag, den 2. Dezember 2021, haben sich die Beteiligten zur Eindämmung der Corona-Pandemie geeinigt, dass der Kreis der Personen die Impfungen durchführen dürfen, deutlich ausgeweitet werden soll. Dafür soll eine gesetzliche Änderung erfolgen für Apotheker*innen, Zahnärzte*innen und weitere, um den Kreis der Berechtigten, die in der Corona- Pandemie Impfungen durchführen können.

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